Umgang mit dem Corona-Virus

NRD.de

Der Umgang mit dem Corona-Virus und die Umsetzung der empfohlenen Schutzmaßnahmen sind in der NRD nach wie vor ein wichtiges Thema. Wir nehmen unsere Verantwortung für die Gesundheit unserer Klient*innen und Mitarbeitenden sehr ernst und haben mit Aufkommen der Pandemie einen Präventionsstab gegründet, der die aktuelle Entwicklung der Ausbreitung des Coronavirus täglich verfolgt und daraus abgeleitet angemessene Maßnahmen für die NRD festlegt.

Unsere Mitarbeitenden und Klient*innen sind gut darüber informiert, welche Hygienemaßnahmen es zu beachten gilt und wie unsere Richtlinien für das Vorgehen beim Auftreten von Krankheitszeichen oder Kontakt zu erkrankten Personen aussehen. Dabei orientieren wir uns an den Vorgaben des Robert-Koch-Instituts und stimmen uns regelmäßig mit den zuständigen Aufsichtsbehörden und Gesundheitsämtern ab.

Alle Maßnahmen, die wir ergreifen, dienen dem Ziel, mögliche Infektionsketten zu minimieren.

Sie können sich jederzeit an dieser Stelle über den aktuellen Stand informieren. Wenn Sie darüberhinausgehend Fragen haben, wenden Sie sich gerne an gesundheit@nrd.de

Telefonische Seelsorge

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie wie zum Beispiel finanzielle Nöte, Homeschooling oder gesundheitliche Langzeitfolgen belasten viele Menschen. Deshalb bietet unsere Stabsstelle Diakonie Mitarbeitenden, Angehörigen und Klient*innen der NRD eine telefonische Seelsorge an: Beate Braner-Möhl, 06151-149 1692 oder beate.braner-moehl@nrd.de. Mehr Informationen zur Arbeit der Stabsstelle finden Sie hier.

Information zur aktuellen Situation der NRD in der Corona-Pandemie für Klient*innen und gesetzliche Betreuer*innen

1.6.2021

Sehr geehrte Klient*innen, sehr geehrte Betreuer*innen,

wie Sie wissen, laufen aktuell in der Stiftung Nieder-Ramstädter Diakonie für Klient*innen der Wohnangebote sowie der Werk- und Tagesstätten die zweiten Impfungen. Bis Ende Juni sollen die Impfangebote innerhalb der Teilhabe abgeschlossen sein. Was bedeutet es nun für unsere Klient*innen, wenn sie geimpft oder genesen sind? Um Ihnen einen Überblick zu verschaffen, haben wir die aktuelle Situation nach Stichworten sortiert im Folgenden dargestellt.

Geimpft und genesen

Als „geimpft“ gilt, wer über einen Impfnachweis belegen kann, dass ein vollständiger Impfschutz gegen das Corona-Virus (SARS-cov-2) besteht. Der vollständige Impfschutz besteht bei den meisten Impfstoffen 14 Tage nach der zweiten Impfung. Als „genesen“ gilt, wer im Besitz eines „Genesenennachweises“ ist. Diese werden von den Gesundheitsämtern ausgestellt. Als genesen gilt man 28 Tage nach einer positiven Testung (PCR) für längstens 6 Monate nach der Testung.

Rechte und Pflichten:

Grundsätzlich gelten für die Klient*innen der NRD-Teilhabe die gleichen Rechte und Pflichten wie für alle Bürger*innen in Deutschland. Darüber hinaus muss die Stiftung Nieder-Ramstädter Diakonie als Leistungsanbieter eine Reihe von Verordnungen, Empfehlungen und Gesetzen beachten, die Einfluss auf das Zusammenleben und Arbeiten in der NRD haben.

Im Wesentlichen geht es hier um die Themen: Hygiene, Arbeitsschutz und Betretungsregelungen.

Immer dann, wenn sich die Lage verändert, dauert es eine Weile, bis die Verordnung und Gesetze dem Trend folgen. Daher ist in den nächsten Wochen und Monaten mit einer regelmäßigen Anpassung der Regelungen zu rechnen. Das NRD-Präventionsteam ist stetig mit den externen Regelungen befasst und übersetzt diese in NRD-interne Handlungsanweisungen.

Mehrbedarf an Unterstützung

Auch wenn die Gesellschaft je nach Inzidenz-Wert das „normale“ Leben wieder aufnimmt, sind wir in der NRD noch einen größeren Schritt von dieser „Normalität“ entfernt. Die Beachtung der erweiterten Basishygiene und der Arbeitsschutz machen eine Rückkehr zum Normalbetrieb noch nicht möglich. So führen insbesondere die Anforderungen an unsere Werk- und Tagesstätten dazu, dass nicht alle Klienten gleichzeitig zur Arbeit gehen können. Folgen davon sind, dass in allen Unterstützungsbereichen (auch im häuslichen Umfeld) ein Mehrbedarf an Unterstützungszeiten abgedeckt werden muss. Erst eine Anpassung der Regelungen kann hier Abhilfe schaffen.

Freizeitgestaltung

Solange die oben beschriebene Mehrbelastung besteht, wird es auch weiterhin keine durch Wohneinheiten organisierte mehrtägigen Freizeiten geben können. Wann diese wieder möglich sein werden, lässt sich aus heutiger Sicht nicht beantworten.

Anders sieht es mit den Möglichkeiten der alltäglichen Teilhabe am Leben in der Gesellschaft aus. Hier können wir durch die Impfungen Schritt um Schritt wieder vermehrt Angebote machen. Der Status wie vor der Pandemie kann allerdings erst wieder erreicht werden, wenn die Werkstätten und Tagesstätten zum Normalbetrieb zurückkehren können.

Werkstätten und Tagesstätten

Insbesondere in Hessen arbeitet ein größerer Teil der Beschäftigten noch nicht wieder vor Ort in den Werkstätten. Diese Beschäftigten werden auch wieder zur Arbeit kommen. Aktuell bestehen noch Regelungen zum Arbeitsschutz, die es nicht möglich machen, dass alle Beschäftigten gleichzeitig die Werkstätten besuchen können. Daher sind Schichtmodelle bis zur Anpassung der Verordnungen unumgänglich. Ob und wann die Verordnungen angepasst werden, ist aktuell nicht absehbar.

Risikoabwägung

Bisher zählten Menschen mit einer Behinderung zum erweiterten Kreis derer, die ein erhöhtes Risiko haben, schwer an Covid19 zu erkranken. Nun besteht die Möglichkeit, sich durch eine Impfung vor einem schweren Verlauf der Erkrankung zu schützen. Für geimpfte Klient*innen sind somit jegliche Kontakte außerhalb der Einrichtung, wie in Kreisen und kreisfreien Städte erlaubt, möglich.

Bei Klient*innen, die sich nicht impfen konnten oder wollten, werden wir gemeinsam mit Ihnen eine Risikoabwägung durchführen und Maßnahmen, so notwendig, festhalten.

Besuche in Wohneinheiten

Grundsätzlich werden die Besuchsregelungen weiterhin über die Einrichtungsverordnungen der Länder geregelt. Zum heutigen Zeitpunkt unterscheiden sich diese leider noch in einigen Punkten. Daher sollten Sie sich weiterhin tagesaktuell in den Bereichen über die aktuellen Regelungen erkundigen.

Grundsätzlich sind in beiden Bundesländern die Besuchsmöglichkeiten, insbesondere für geimpfte und genesene Personen, erweitert worden. Diese werden dann eingeschränkt, wenn die Inzidenzen im Landkreis oder kreisfreien Städten über 100 liegen oder in der Wohneinheit ein Infektionsgeschehen vorliegt.

Verlassen der Wohneinheiten

Das Verlassen der Wohneinheiten für Klient*innen ist jederzeit möglich. Bei längeren Abwesenheiten wird es für Personen, die nicht geimpft oder genesen sind, weiter einen individuellen Maßnahmenplan geben. Der Maßnahmenplan beinhaltet lediglich die üblichen Abstandsregeln.

FAQs Corona

Im Folgenden haben wir die wichtigsten Fragen und Antworten zusammengefasst, die sich mit der Umsetzung konkreter Maßnahmen rund um die Corona-Situation befassen.

Impfung

Wird die Corona-Impfung empfohlen?

Ja, die NRD schließt sich der Haltung der Ständigen Impfkommission (STIKO) sowie des Robert-Koch-Instituts an, die eine Impfung gegen Covid-19 empfehlen.

Wie sieht die Planung zum Thema Impfen innerhalb der NRD aus?

Die Standorte der NRD zählen zur Prioritätsgruppe 2. Daher wurden nun bereits die ersten Einrichtungen mit Impfterminen versorgt und bereits oder in Kürze von mobilen Impfteams aufgesucht. Sowohl die Klient*innen als auch die Mitarbeitenden werden umgehend darüber informiert, sobald das Impfangebot am jeweiligen Standort besteht.

Wer dabei wann genau dran ist, ist von Landkreis zu Landkreis unterschiedlich. Damit alles bestmöglich vorbereitet und geplant werden kann, wurde in der NRD ein Impfkoordinationsteam gebildet, das alle Fragen rund um dieses Thema in den Blick nimmt

Um die Impftermine gut vorzubereiten, werden die Klient*innen bzw. die gesetzlichen Betreuenden und Mitarbeitenden vorab angefragt, wer sich verbindlich dafür anmelden möchte. Dies ist wichtig, damit die NRD genau angeben kann, wie viele Impfdosen jeweils benötigt werden.

Bitte wenden Sie sich bei Fragen direkt an die zuständige Wohnverbundsleitung.

Wer erhält innerhalb der NRD welchen Impfstoff? (9.4.2021)

Aufgrund der zuletzt am 1. April angepassten Covid-19-Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) erhalten alle Menschen ab 60 Jahren den Impfstoff AstraZeneca. Alle Personen, die jünger sind, werden mit einem anderen Impfstoff geimpft.

Im Hinblick auf diejenigen unter 60 Jahren, die bereits eine Erstimpfung mit AstraZeneca erhalten haben, wird die STIKO in der kommenden Woche (15 KW) über das konkrete Prozedere für die Zweitimpfung entscheiden.
Sobald neue Informationen dazu vorliegen, werden wir darüber informieren.

Müssen Besucher*innen, Mitarbeiter*innen und Klient*innen der besonderen Wohnformen auch dann vor ihrem Besuch getestet werden, wenn Sie bereits gegen das Corona-Virus geimpft sind? (27.5.2021)

Nein. Besucher*innen, die einen Nachweis vorlegen, dass sie vollständig geimpft oder genesen sind, sind einer negativ getesteten Personen gleichgestellt. (S. auch nächste Frage)

Wer gilt als vollständig geimpft oder genesen? (27.5.2021)

Wer als vollständig geimpfte oder genesene Person gilt, ist in der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmeverordnung geregelt, die bundesweit gültig ist:

  • Als geimpfte Person gilt, wer mittels Impfnachweis belegen kann, dass ein vollständiger Impfschutz gegen SARS-CoV-2 vorliegt und nach Gabe der letzten erforderlichen Impfstoffdosis mindestens 14 Tage vergangen sind.

  • Als genesene Person gilt, wer im Besitz eines auf ihn/sie ausgestellten Genesenennachweises ist. Ein Genesenennachweis ist ein Nachweis hinsichtlich des Vorliegens einer vorherigen Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 wenn die zugrundeliegende PCR-Testung mindestens 28 Tage sowie maximal 6 Monate zurückliegt. Einen Genesenennachweis stellt das zuständige Gesundheitsamt aus.

Müssen die Schutzmaßnahmen auch dann weiterumgesetzt werden, wenn die Klient*innen, Mitarbeitenden und Besucher geimpft sind ? (1.3.2021)

Ja, auch wenn eine vollständige Impfung (1. u. 2. Impfung) von Bewohner*innen/Betreuten und Personal der Einrichtungen erfolgt ist, sollen die Infektionsschutzempfehlungen weiterhin unverändert umgesetzt werden.

Hierzu gehören insbesondere: Abstand halten, Mund-Nasen-Schutz/FFP2-Masken bzw. weitere Schutzausrüstung, Desinfektion, Lüften, und regelmäßiges Testen. Die gegenwärtigen Besuchskonzepte sollten ebenfalls weiterhin Bestand haben

Quarantäne

Wann kommt es zu einer vom Gesundheitsamt verordneten Quarantäne?

Eine Quarantäne wird in der Regel für Personen verordnet, die länger als 15 Minuten Kontakt und dabei weniger als 1,5 Meter Abstand zu einer Person hatten, die positiv auf Covid-19 getestet wurde.

Wie wird innerhalb der Eingliederungshilfe der NRD eine Quarantäne oder eine Isolation umgesetzt?

Das lässt sich nicht pauschal beantworten, da jeder Einzelfall mit dem zuständigen Gesundheitsamt sowie dem Präventionsteam der NRD abgestimmt wird. In der Regel werden zunächst die Personen ermittelt, die länger als 15 Minuten Kontakt mit weniger als 1,5 Meter Abstand zu einer Person hatten, die positiv auf Covid-19 getestet wurde. Gehören Mitarbeitende zu den ermittelten Kontaktpersonen, müssen diese 14 Tage Quarantäne in ihrem eigenen Zuhause halten. Gehören Bewohner*innen einer Wohneinheit zu den Kontaktpersonen, müssen diese Quarantäne in der Wohneinheit halten. Je nach Situation werden dann Teilbereiche oder sogar die gesamte Wohneinheit unter Quarantäne gestellt.

Auch eine notwendige Isolation eines Bewohners oder einer Bewohnerin, etwa nach einem Krankenhausaufenthalt oder längerer Abwesenheit, wird in den Wohneinheiten nach Abstimmung mit dem Präventionsteam und dem zuständigen Gesundheitsamt durchgeführt.

NRD-Standorte unter Quarantäne

Bei dieser Übersicht handelt es sich um Quarantänemaßnahmen, die gleichzeitig mehrere Personen an den jeweiligen Standorten betreffen. Zurzeit bestehen keine Quarantänemaßnahmen.

Besuchsregelungen

Können Angehörige Bewohner*innen in den Wohngruppen für Erwachsene besuchen?

Aktuell sind in allen Wohneinheiten Besuche grundsätzlich erlaubt, solange dort kein konkretes Infektionsgeschehen vorliegt. Wie der Besuch abläuft, ist in einem Besuchskonzept geregelt. Aufgrund unterschiedlicher Vorgaben der Landkreise, kann das Besuchskonzept je nach Standort variieren.

Folgende Voraussetzungen gelten dabei auf jeden Fall: Ein Besuch muss vorab angemeldet werden und die Einrichtung hat zum Zeitpunkt des geplanten Besuches keinen positiven Corona-Fall zu verzeichnen.

Wenn Sie einen Besuch an einem unserer Standorte planen, kontaktieren Sie uns daher vorab bitte telefonisch oder per Mail.

Müssen Besucher*innen in den besonderen Wohnformen vor ihrem Besuch einen Coronatest machen?

Ja, es sollte ein Schnelltest gemacht werden. Nach Möglichkeit nicht älter als 48 Stunden.
In allen Betreuungsbereichen gibt es auch für Besucher*innen mindestens einmal in der Woche die Möglichkeit, sich testen zu lassen.

Können Angehörige Bewohner*innen in den Wohneinheiten für Kinder und Jugendliche besuchen?

In Einrichtungen der Eingliederungshilfe für Kinder- und Jugendliche gelten aktuell die gleichen Regelungen wie in den Einrichtungen für Erwachsene (s. o.) 

Was ist ein Betretungsverbot?

Das Betretungsverbot regelt, welche Einrichtungen aufgrund der Corona-Situation aktuell von wem betreten werden können und vom wem nicht. So dürfen aktuell z.B. die besonderen Wohnformen neben den Menschen, die dort leben, nur von Personen betreten werden, die für den Betrieb unbedingt nötig sind. Darüber hinaus regeln die jeweiligen Landesverordnungen Ausnahmen von den Betretungsverboten.

Dürfen Friseur*innen, Fußpfleger und Physiotherapeuten die Wohneinheiten der Eingliederungshilfe betreten?

Nach Rücksprache mit der Hessischen Betreuungs- und Pflegeaufsicht können u. a. Friseur*innen und Fußpfleger*innen im Rahmen eines dafür erstellten Schutzkonzepts wieder in den besonderen Wohnformen tätig werden. Das vorliegende Schutzkonzept ist mit der Betreuungs- und Pflegeaufsicht abgestimmt. Auch eine Abstimmung mit den zuständigen Gesundheitsämtern ist notwendig. Je nach Gesundheitsamt kann es dabei zu anderen Auflagen kommen.

In Rheinland-Pfalz ist dies unter Einhaltung der Hygienebedingungen aktuell wieder erlaubt.

Die jeweiligen Besuche werden in einer Besucherliste dokumentiert.

Unterstützung von Klient*innen

Welche Arten von Gesichtsschutz gibt es?

Mund-Nasen-Bedeckung, Behelfsmaske oder Community-Masken: Diese Formen der Mund-Nasen-Bedeckung sind für die Bevölkerung als zusätzliche Maßnahme in bestimmten Situationen angeordnet. Sie werden getragen, wenn der gebotene Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann. Neben Stoff-Masken zählen aktuell auch die Visiere zu dieser Form des Gesichtsschutzes.

Mund-Nasen-Schutz, medizinischer Mund-Nasen-Schutz, MNS oder OP-Maske: Hierbei handelt es sich um ein geprüftes Medizinprodukt, das zum Fremdschutz insbesondere in der Pflege und Betreuung getragen wird, wenn der gebotene Mindestabstand nicht eingehalten werden kann.

Atemschutzmasken,FFP2-Masken ohne Ventil: Sie werden in der Pflege und Betreuung krankheitsverdächtiger Klient*innen getragen und dienen hier sowohl dem Fremdschutz als auch dem Eigenschutz. In diesen Situationen ist dann auch eine Schutzbrille zu tragen, Gesichtsvisiere können ggf. als Ersatz für die Brille geeignet sein.

Atemschutzmasken, FFP2-Masken mit Ventil: Sie werden nur in der Pflege und Betreuung kranker Menschen eingesetzt, da sie ausschließlich dem Eigenschutz dienen.

Wo finde ich Informationen zum Thema in Leichter Sprache?

Einige Informationen in Leichter Sprache sind nachfolgend auf dieser Seite zu finden. Auch die folgende Website umfasst viele Materialien und Texte in Leichter Sprache: www.corona-leichte-sprache.de

Wie wird mit Arztterminen von Klient*innen umgegangen?

Arzttermine können wahrgenommen werden. Dazu wird zuvor telefonisch mit der jeweiligen Praxis Kontakt aufgenommen, um sich über die einzuhaltenden Hygieneregeln zu informieren.

Vorgehen bei Krankheitszeichen

Was ist, wenn ein Klient oder eine Klientin ein Angebot der NRD wahrnimmt und dort für Covid-19 typische Symptome zeigt?

In einer Wohneinheit der NRD: In diesem Fall ist zeitnah der Hausarzt zu kontaktieren. Dieser veranlasst dann ggf. eine Testung auf SARS-CoV-2. Bis zum Vorliegen des Testergebnisses gilt die Person als krankheitsverdächtig. Es werden mit dem zuständigen Gesundheitsamt Maßnahmen zum Schutz der anderen Klient*innen und Mitarbeiter*innen geplant. Der zuständige Fachdienst Pflege und das Präventionsteam der NRD erstellen dazu einen Maßnahmenplan.

In einer WfbM/Tages(förder)stätte der NRD: Das Vorgehen dazu ist im folgenden Dokument erläutert: TS/WfbM Vorgehen bei Krankheitszeichen

Was müssen Angehörige beachten, wenn ein Klient oder eine Klientin der NRD für Covid-19-typische Symptome zeigt, bevor er/sie ein Angebot der NRD aufsucht.

Sind vor dem Besuch eines Angebotes der NRD, also beispielsweise vor dem Besuch der WfbM oder Tagesstätte Symptome festzustellen, die auf Covid-19 hindeuten, muss die betroffene Person in jedem Fall zuhause bleiben.

Richten Sie sich beim weiteren Vorgehen bitte nach den Vorgaben in diesem Dokument Vorgehen bei Krankheitszeichen

Werkstätten und Tages(förder)stätten

Wie läuft aktuell der Betrieb der Rheinhessen-Werkstatt in RLP?

Die Rheinhessen-Werkstatt hat geöffnet. Die Beschäftigten können entscheiden, ob sie in die Werkstatt kommen möchten oder nicht. Das Arbeitsangebot ist freiwillig. Um Infektionsketten zu vermeiden und die Räumlichkeiten gut nutzen zu können, bleibt von den Beschäftigen, die zur Arbeit kommen, jede*r einen Tag in der Woche zuhause. Die Werkstatt darf nur noch mit FFP-/ oder OP-Maske betreten werden.

Ein Betretungsverbot besteht weiterhin für Beschäftigte, die Krankheitssymptome für Covid-19 zeigen oder deren Angehörige des gleichen Hausstandes Krankheitssymptome für Covid-19 zeigen. Gleiches gilt für den Kontakt zu einer infizierten Person in den letzten 14 Tagen.

Wie läuft aktuell der Betrieb in den Werkstätten in Hessen?

Beschäftigte können derzeit in den hessischen Werkstätten der NRD arbeiten. Alle, die ein erhöhtes Risiko haben, schwer an Covid-19 zu erkranken oder mit einer Person in einem Hausstand leben, bei der ein Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf besteht, können einen Antrag auf Freistellung vom Präsenzbetrieb stellen. Um die Sicherheits- und Hygienevorschriften einhalten zu können, werden auch leerstehende Räumlichkeiten der NRD in Mühltal genutzt.

Ein Betretungsverbot besteht für Beschäftigte, die Krankheitssymptome für Covid-19 zeigen oder deren Angehörige des gleichen Hausstandes Krankheitssymptome für Covid-19 zeigen. Gleiches gilt für den Kontakt zu einer infizierten Person in den letzten 14 Tagen.

Wie läuft der Betrieb in den Tagesstätten in Hessen und Rheinland-Pfalz?

Auch die Tagesstätten und Tagesförderstätten der NRD haben geöffnet. Die Vorgaben der Landesverordnung entsprechen denen für die Werkstätten für Menschen mit Behinderung (WfbM) (siehe oben).

Frühförder- und Beratungsstelle

Können Angebote der Frühförder- und Beratungsstelle wieder in Anspruch genommen werden?

Ja, die NRD-Frühförderstelle in Groß-Gerau ist unter Einhaltung von Hygiene- und Schutzmaßnahmen wieder geöffnet. Für alle, die die die Räumlichkeiten nicht persönlich aufsuchen können, beispielsweise weil sie zur Risikogruppe gehören, wird auch eine Online- und Videoberatung angeboten.

Sonstige Informationen

Erhalten Eltern aufgrund von corona-bedingten Verdienstausfällen eine Entschädigung?

Berufstätige Eltern und Pflegeeltern von betreuungsbedürftigen Kindern, die das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet haben oder behindert und auf Unterstützung angewiesen sind, können eine Entschädigung erhalten, wenn Sie aufgrund einer Schließung von Schulen oder Betreuungseinrichtungen nicht arbeiten können und deshalb einen Verdienstausfall haben.

Dafür gelten folgende Voraussetzungen:

  • Die Betreuungseinrichtung oder Schule des Kindes wurde auf behördliche Anordnung geschlossen.
  • Es fallen keine gesetzlichen Feiertage oder Ferien der Schule bzw. der Betreuungseinrichtung in den Betreuungszeitraum, während derer die Einrichtungen ohnehin geschlossen gewesen wären.
  • Das Kind hat das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet oder benötigt besondere Hilfe (zum Beispiel aufgrund einer Behinderung).
  • Es gab keine Möglichkeit, eine alternative, zumutbare Betreuung des Kindes herzustellen (zum Beispiel durch ältere Geschwister oder eine Notbetreuung in der Schule oder Betreuungseinrichtung).
  • Der Antrag auf Entschädigung muss innerhalb von 12 Monaten nach Ende der Schließung bzw. Untersagung des Betretens der Schule oder Betreuungseinrichtung gestellt werden.

Eltern und Pflegeeltern erhalten die Entschädigung als Lohnfortzahlung für maximal 6 Wochen direkt von ihren Arbeitgebern. Arbeitgeber können sich ihre Aufwendungen von der zuständigen Behörde erstatten lassen. Umfasst die Zeit des Verdienstausfalles mehr als sechs Wochen, können Betroffene die weitere Entschädigung bei der zuständigen Behörde beantragen. Insgesamt erhalten Eltern und Pflegeeltern bei gemeinsamer Betreuung eine Entschädigung für bis zu zehn Wochen Verdienstausfall, bei alleiniger Beaufsichtigung, Betreuung oder Pflege bis zu 20 Wochen. Auch Selbstständige können einen Antrag stellen.

Die zuständigen Behörden sind:
Hessen: Regierungspräsidium Darmstadt
Rheinland-Pfalz: Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung

Die Anträge können für beide Bundesländer auf folgender Webseite gestellt werden. Hier erhalten Sie auch weitergehende Informationen: https://ifsg-online.de/index.html

Für die Beantragungen werden in der Regel folgende Unterlagen benötigt.

  • Selbstständige: Einkommensnachweis (Steuerbescheid) des vergangenen Jahres sowie, falls verfügbar, Nachweis über Einkommensausfall im Zeitraum der Schließung von Schulen oder Betreuungseinrichtungen für Kinder (z.B. Kita) bzw. für Menschen mit einer Behinderung
  • Arbeitgeber: Lohnnachweise der 2 Monate vor Verdienstausfall je Arbeitnehmer*in und für die Monate, für die die Erstattung geltend gemacht wird
  • Falls Ihre zuständige Behörde in Baden-Württemberg oder Rheinland-Pfalz liegt, die ausgefüllte und unterzeichnete Bescheinigung (Negativbescheinigung) über die behördlich angeordnete Schließung der Schule- oder Betreuungseinrichtung. Für alle anderen Länder ist dieser Nachweis optional.
  • Falls verfügbar: Nachweis über die behördlich angeordnete Schließung von Schulen oder Betreuungseinrichtungen, Nachweise über die besondere Betreuungsbedürftigkeit des Kindes, bspw. ein Behindertenausweis

Informationen zum Thema in Leichter Sprache

Schutz vor Ansteckung: Plakat 
Schutz vor Ansteckung: Info
Ansteckung Bewohner: Info
Ansteckung Beschäftigte: Info

Stiftung Nieder-Ramstädter Diakonie

© Stiftung Nieder-Ramstädter Diakonie
Bodelschwinghweg 5  -  64367 Mühltal  -  Tel.: (06151) 149-0  -  Fax: (06151) 144117  -  E-Mail: info@nrd.de

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